Dienstag, 22. Mai 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Lexikon - Krankenversicherung -

27.01.2010 | 16:04 Uhr

Kosten fĂĽr das Gesundheitswesen im internationalen Vergleich

Laut der Gesundheitsdaten der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit, OECD , aus dem Jahr 2006 belief sich der durchschnittliche Ausgaben-Anteil, den die Länder als Anteil ihres Bruttoinlandsprodukt investierten 8,9 Prozent. Der höchste Ausgaben Anteil als Anteil ihres Bruttoinlandsproduktes im Gesundheitswesen hatte die USA mit 15,3 Prozent.

Die Schweiz lag mit 11,3 Prozent auf Platz 2, Frankreich mit 11,1 Prozent auf Platz 3, Deutschland wurde Platz 4 mit 10,6 Prozent, Belgien hatte Rang 5 mit 10,4 ProzentPortugal Platz 6 mit 10,2 Prozent,Österreich Platz 7 mit 10,1 Prozent, Kanada mit 10,0 Prozent war Platz 8, Dänemarkmit 9,5 Prozent Platz 9, die Niederlande wurde Rang 10 mit 9,3 Prozent, Neuseelandmit 9,3 Prozent Platz 11 und Schweden wurde Platz 12 mit 9,2 Prozent.

Nach Ausgaben entsprechend einer Kaufkraftbereinigung entspricht für das Jahr 2006 pro Kopf laut OECD 2824 US-Dollar dem Durchschnitt. Die Rangfolge nach Ausgaben entsprechend einer Kaufkraftbereinigung entspricht für das Jahr 2006 pro Kopf Platz 1 für die USA mit 6714 US-Dollar, Norwegen Rang zwei mit 4520 US-Dollar, Platz 3 die Schweiz mit 4311 US-Dollar, Luxemburg Platz vier mit 4303 US-Dollar, Platz fünf Kanada mit 3678 US-Dollar, Österreich Platz 6 mit 3606 US-Dollar, Belgien Platz 7 mit 3488 US-Dollar, Platz 8 Frankreich mit 3449 US-Dollar, die Niederlande Platz 9 mit 3391 US-Dollar. Deutschland Platz 10 mit 3371 US-Dollar, Dänemark Platz11 mit 3349 US-Dollar und Island mit Platz 12 und 3340 US-Dollar.

Allerdings ist festzustellen, dass die Gesundheitsausgaben aller OECD-Länder durchschnittlich stärker anwachsen als ihre tatsächliche wirtschaftliche Kraft dies generell macht.So stiegen z.B. in den Jahren 1990-2005 die Pro-Kopf-Ausgaben eines OECD-Landes über 80 Prozent, wohingegen das BIP, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, lediglich um 37 Prozent anwuchs. 1970 lagen die Gesundheitsausgaben noch bei 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, wuchsen dann im Jahr 1990 auf 7 Prozent und im Jahr 2005 auf 9 Prozent an.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

1 Kommentar zu “Kosten fĂĽr das Gesundheitswesen im internationalen Vergleich”
  1. Flayte Atorrante sagt:

    Hauptkostenfaktor im Gesundheitssystem sind Krankheiten als Stressfolgen (Stressverursacher sind “Wirtschaft”, “Gier”, “fahrlässige Gefährdung”, “schlechte Gesetze”, “unproduktive Trittbrettfahrer”, “korrupte Politiker”: also schlechtes Management, schlechte Politik, usw). Hier mĂĽssen die Verursacher selbst die Krankheitskosten tragen!
    Auch fĂĽr die Folgekosten von Faulheit, Rauchen, Saufen, Fressen, Drogenkonsum, TV-Sucht mĂĽssen die Verursacher selbst die Kosten fĂĽr ihre billigend in Kauf genommenen Folgeerkrankungen tragen.
    Der vernünftige und verantwortliche Rest könnte sich lebenslang die absolut superbeste medizinische Versorgung für weit weniger als 100 Euro monatlich leisten.
    Jedes weitere Geschwätz ĂĽber “Gesundheitskosten” mit systematisch vernebelten Zahlen kann nur eine Schmarotzer-Schutz-Debatte sein.

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