Dienstag, 22. Mai 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Krankenhaus

28.02.2010 | 14:13 Uhr

Kostensenkung zwingt Krankenhäuser besser zu kooperieren

Krankenhausflur 198x300 Kostensenkung zwingt Krankenhäuser besser zu kooperieren  BildVortrag Prof. Dr. Wolfgang Kuhla in Wilhelmshaven: „Krankenhäuser sollten mehr kooperieren“

  • Die Anzahl der Krankenhäuser ist in den letzten 20 Jahren dramatisch gesunken.
  • Die Kosten im Gesundheitswesen sind in astronomische Höhen gestiegen. Die Menschen werden immer älter, gleichzeitig steigen die Krankenfälle und trotzdem wird die Verweildauer im Krankenhaus immer kĂĽrzer, weil die Krankenhäuser und Ă„rzte nicht mehr die Leistungen pro Tag vergĂĽtet bekommen, sondern pro Krankheit (Fallpauschalen).
  • Der einzige Ausweg aus der Misere ist die, die Krankenhäuser zukĂĽnftig sehr viel stärker als Wirtschaftsunternehmen zu sehen. Aufsichtsräte, die selten das Wissen von kompetenten Wirtschaftsfachleuten haben, sind nicht in der Lage, die Krankenhäuser aus ihrem heutigen Defizit heraus zu fĂĽhren.
  • Zusätzlich mĂĽssen sich die Krankenhäuser aber auch noch auf Leistungen konzentrieren und durch wirtschaftliche Kooperationen ihren Teil zum Erfolg beitragen.

Bild: flickr / boliston

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

1 Kommentar zu “Kostensenkung zwingt Krankenhäuser besser zu kooperieren”
  1. Werner sagt:

    Stimmt vollkommen. Was manchmal in Aufsichtsräten rumsitzt ist lächerlich. Das komplette Gesundheitssystem leidet unter Vorständen, welche nicht gute Wirtschaftsfachleute sind.

    Erinnert immernoch an das Beamtentum.

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