Vortrag Prof. Dr. Wolfgang Kuhla in Wilhelmshaven: „Krankenhäuser sollten mehr kooperieren“
- Die Anzahl der Krankenhäuser ist in den letzten 20 Jahren dramatisch gesunken.
- Die Kosten im Gesundheitswesen sind in astronomische Höhen gestiegen. Die Menschen werden immer älter, gleichzeitig steigen die Krankenfälle und trotzdem wird die Verweildauer im Krankenhaus immer kürzer, weil die Krankenhäuser und Ärzte nicht mehr die Leistungen pro Tag vergütet bekommen, sondern pro Krankheit (Fallpauschalen).
- Der einzige Ausweg aus der Misere ist die, die Krankenhäuser zukünftig sehr viel stärker als Wirtschaftsunternehmen zu sehen. Aufsichtsräte, die selten das Wissen von kompetenten Wirtschaftsfachleuten haben, sind nicht in der Lage, die Krankenhäuser aus ihrem heutigen Defizit heraus zu führen.
- Zusätzlich müssen sich die Krankenhäuser aber auch noch auf Leistungen konzentrieren und durch wirtschaftliche Kooperationen ihren Teil zum Erfolg beitragen.
Bild: flickr / boliston
Redaktion Gesundheitswesen Magazin
Stimmt vollkommen. Was manchmal in Aufsichtsräten rumsitzt ist lächerlich. Das komplette Gesundheitssystem leidet unter Vorständen, welche nicht gute Wirtschaftsfachleute sind.
Erinnert immernoch an das Beamtentum.