Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studie

15.05.2010 | 13:47 Uhr

Kriegstraumatisierung: Test auf posttraumatische Belastungsstörung

Um herauszufinden, welche Soldaten anfällig für eine posttraumatische Belastungsstörung sind, wird künftig vielleicht ein einfacher Test durchgeführt. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München erforscht im Team um Michael Czisch, ob die Möglichkeit besteht, anhand einfacher Tests vorherzusagen, wer Traumatisierungsgefährdet ist. Eine Studie, in der den Probanden eine leichte Angstreaktion antrainiert wurde, fand heraus, dass der REM-Schlaf unter Umständen wichtige Hinweise auf die Anfälligkeit für posttraumatische Belastungsstörungen liefern kann. Da die Probanden mit einer Anfälligkeit nur schwer oder gar nicht in den REM-Schlaf fanden und zudem eine dauernde Hirnaktivität aufwiesen, könnten solche Tests auch zeigen, wer zu belastenden Einsätzen eingeteilt werden kann.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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