statistisches Bundesamt
Laut Statistik raucht jeder vierte Deutsche – aber die Nichtraucherquote wächst

Nichtraucherquote nimmt zu
Dabei sinkt die Raucherquote mit steigendem Alter. So sind 56% der 25-29-jährigen Nichtraucher, aber 96% der über 75-jährigen. Mit 67% ist der Anteil an nichtrauchenden Frauen zwischen 20 und 24 Jahren am geringsten. Die Ausstiegsquote ist bei Männern mit 25% höher als bei Frauen mit nur 15%.
Die Befragung im Jahr 2005 brachte noch weniger Nichtraucher zutage als die Befragung 2009. So hat sich der Nichtraucheranteil in der Altersgruppe 15-19 bei den Männern um 6 Prozentpunkte auf 80% erhöht, während er bei Frauen um 7 Prozentpunkte auf 85% Nichtraucher stieg. 20-24-jährige konnten den Nichtraucheranteil nur um 5 Prozentpunkte auf 60% bei den Männern und um 3 Prozentpunkte auf 67% bei den Frauen erhöhen.
Insgesamt starben 2008 in Deutschland 43.830 Personen an Krebserkrankungen, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden. Davon waren 30.780 Männer und 13.050 Frauen betroffen. Die vierthäufigste Todesursache war der Lungen. Bzw. Bronchialkrebs, an dem 42.319 Patienten starben. 1.484 Patienten verstarben an Kehlkopfkrebs und 27 Patienten erlagen einem Luftröhrenkrebs. 2008 wurden 5,2% aller Todesfälle auf für Raucher typische Krebserkrankungen zurückgeführt.
Die letzten 20 Jahre brachten einen enormen Anstieg an rauchertypischen Krebserkrankungen bei Frauen. Die Zahl der Sterbefälle hat sich im Vergleich mit 1998 so gut wie verdoppelt. Die Sterberate blieb bei den Männern relativ konstant.
Besonders auffallend ist auch die Tatsache, dass Geringverdiener wesentlich häufiger in der Rauchergruppe anzutreffen sind als Gutverdienende. Je höher das Einkommen, so die Statistik, desto wahrscheinlicher ist der Nichtraucher-Status. Die Ärztin und Expertin für Raucherentwöhnung an der Berliner Charité, Claudia Spies, meint dazu: „Die Motivation, mit dem Rauchen aufzuhören, hängt nicht nur vom Einkommen, sondern auch von der Bildung ab.
Bild: flickr / Jram23
Warum soll ein U18-jähriger – dem das Rauchen offiziell verboten ist – bei einer Befragung angeben, dass er raucht?
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Es lassen sich auch Berichte ergoogeln, bei denen behauptet wird, dass es bei Studenten einen überproportionalen Anteil an Rauchern (und Alkoholkonsumenten) gibt. – Unterschichtenphänomen Studenten???
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“Besonders auffallend ist auch die Tatsache, dass …”
immer dann, wenn die fremdbestimmte Gesundheitserziehung durch staatliche Verbote forciert wird, wirtschaftlicher Niedergang und Kriege folgen. Siehe Prohibition. [Dieser Zusammenhang ist doch auch frapierend.]
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Liebe “Ärztin und Expertin für Raucherentwöhnung”: Gutverdienende sterben (auch) eher als Niedrigverdienende!!! – Denn sie sind älter!!!
Es ist völlig natürlich, im Alter das Rauchen einzuschränken oder aufzugeben, wenn die körperliche Fähigkeit, mit Giften umzugehen, eingeschränkt ist. Die diesem Alter verdient man in aller Regel auch mehr.