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Was ist

16.02.2010 | 0:55 Uhr

Lungenembolie: (Blutgerinnsel in der Lunge)

Als Lungenembolie bezeichnet man die teilweise oder vollständige Verstopfung der Lunge. Diese Verstopfung kann dadurch verursacht werden, das Blutgerinnsel durch den Blutstrom mitgenommen werden und sich in andere Blutgefäße festsetzen, hier spricht man von einer Embolie, wenn sich das Blutgerinnsel in den Lungenarterien festsetzt spricht man von einer Lungenembolie. 90 Prozent der Blutgerinnsel die eine Lungenembolie auslösen können, bilden sich in der unteren Körperhälfte, in den großen Venen der Beine und des Beckens.

Ursachen Lungenembolie

In den allermeisten Fällen wird eine Lungenembolie von einer vorangegangenen Bein- und Beckenvenenthrombose verursacht, die folgende Ursachen haben kann:

- Operationen, vor allen Eingriffe in den Unterleib, Hüft- oder Kniegelenkoperationen, Knochenbrüche
- Bettruhe
- Inaktivität (langes beengtes Sitzen)
- bösartige Tumore bei Krebserkrankungen
- Schlaganfall
- Pille insbesondere im Zusammenhang mit Rauchen

Symptome Lungenembolie

Die Symptome einer Lungenembolie hängen davon ab wie groß das Blutgerinnsel ist.

Kleinere Lungenembolien verursachen oft keine, oder nur geringe Beschwerden wie z.B kurzes Husten.
Bei größeren Lungenembolien können folgende Beschwerden auftreten:
- Atemnot
- erhöhter Puls
- erhöhte Atmung
- schmerzen im Brustkorb
- Bluthusten
- plötzliche Bewusstlosigkeit

Diagnose Lungenembolie

- Elektrokardiographie (EKG)
- Blutgasanalyse
- Computertomographie (CT)
- Herz Ultraschall
- Ultraschall der Beinvenen
- Röntgenbild der Lunge

Therapie Lungenembolie

- Bettruhe
- Hochlagerung der Oberkörpers
- Schmerzbekämpfung
- erhöhte Sauerstoffgabe

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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