Medikamente
Medikamentöse Behandlung auch ohne Zulassung möglich
Ich dachte bis jetzt immer, dass Behandlungen mit nicht zugelassenen Medikamenten gleichgestellt sind wie Behandlungen mit nicht zugelassenen Behandlungsmethoden. So verstößt das verweigern von neuen Behandlungsmethoden gegen das Grundgesetz, wenn eine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt.
Das eine Behandlungsmethode mit dem Arzneimittel gleichgestellt ist, ist anscheinend aber nur meine Rechtsauffassung. Eine Krankenkasse dachte wohl nicht so. Sie hat eine Behandlung mit einem nicht zugelassenen Medikament abgelehnt.
Jetzt wurde die Rechtsauffasung (eines normal denkenden Menschen) bestätigt. Medikamente sind den Behandlungsmethoden “gleichgestellt”.
Voraussetzung fĂĽr den Anspruch ist,
Gutes Urteil. Mehr beim deutschen Apotheker Verlag.
Die Klagen, geben doch einen Rückschluß auf die Qualität der Krankenkasse. Wen es interessiert, findet im Kopf des Urteils die Krankenkasse (siehe Gegen)
Also das halte ich dann doch für reichlich gewagt, von einer solchen Ausnahme(!)-entscheidung gleich auf die Qualität der Krankenkasse zurück zu schließen! Ich denke, dass die meisten Kassen genauso entschieden hätten.
Und nein, ich bin kein Mitarbeiter der AOK Hessen!
hi revengeofpkv
habe extra von “die Klagen” in der Mehrzahl gesprochen. NatĂĽrlich gibt es manchmal einen Rechtsstreit um eine Leistung.
Aber wenn bei einer Krankenkasse von 100 Fällen, 50 vor Gericht landen, dann kann ich als (Krankenkassen-)Suchender schon Rückschlüsse auf die Qualität der Krankenkasse ziehen oder?
Vielleicht liegt die Zahl der Klageverfahren ja auch an der Anzahl der Versicherten einer Krankenkasse und deren Risikostruktur? Wenn ich nur weitestgehend gesunde Gutverdiener versichere, dann habe ich natĂĽrlich prozentual weniger Klageverfahren (sowas nennt sich glaub’ ich “Statistik”).
Ok – das ganze ist natĂĽrlich eine Einzelfallentscheidung. Wenn ich mir aber die Klagen anschaue, dann kann ich fĂĽr mich einen RĂĽckschluĂź ziehen ob das ganze gerechtfertigt ist oder nicht.
Und natürlich sollte auch immer das ganze im Verhältniss betrachtet werden. Eine AOK mit mehreren Millionen vielen Versicherten hat nunmal mehr Klagen als eine kleine BKK mit ein paar Tausend.
Ich finde es aber dennoch einen guten Ansatz um Kassen zu vergleichen. Es ist aber erforderlich dabei genauer hinzuschauen und nicht nur die Anzahl der Klagen zu betrachten.