Krankenhaus
Mietwagenunternehmer, Fahrer und die AOK
Das muss man sich mal vorstellen, da lese ich eben auf main rheiner, dass es in Wiesbaden wohl ein Problem mit den AOK Transportscheinen gibt. Erst dachte ich, was hat die AOK da angerichtet, doch lest erstmal.
Kurz gesagt, sollte eine Versicherte zu einem Krankenhaus gebracht werden. Angekommen am Krankenhaus sieht der Fahrer den Transportschein. Darauf zu erkennen, dass dieser von der AOK ist. Da ruft der Mann vom Fahrdienst ständig: “AOK, AOK, für sieben Euro nimmt Sie hier niemand mit`”. Klingt verrückt. Muss aber so passiert sein. Ein paar Tage später, hat sich das Mietwagenunternehmen und der Fahrer dann bei der Frau entschuldigt. Da war wohl jemand ziemlich angefressen von der AOK. Laut dem Unternehmer würde er bei Fahrten von AOK Versicherten ein Verlustgeschäft machen und ständig draufbezahlen.
Mein Tipp: Als Unternehmer, sollte man keine Verträge abschließen, bei denen ein Verlustgeschäft passieren kann / wird. Wer es doch macht, nimmt den Verlust in kauf und sollte sich dann nicht beschweren. Aussagen wie:”Wir befürchten, dass uns die Krankenhäuser auch für andere Patienten nicht mehr anrufen, wenn wir die vielen AOK-Patienten nicht mehr fahren” lass ich persönlich nicht durchgehen. Eure Meinung?
Das, liebe Mietwagenunternehmen, nennt man W”ettbewerb”! Die neuen Vertragspreise wurden im Zuge einer Ausschreibung ermittelt. Hierbei hat jeder, der einen Vertrag mit der AOK möchte, die Chance, ein Angebot abzugeben. Wenn dann am Ende ein Preis rauskommt, der nicht kostendeckend ist, dann hat sich der Mietwagenunternehmer schlicht verkalkuliert. Das ist unternehmerisches Risiko und darf nicht nach Vertragsschluss auf dem Rücken der Patienten / Versicherten ausgertragen werden!