Krankenkassen
Mit österreichischen Krankenkassen geht es langsam Bergauf
Die Erste Hilfe der Regierung für die enorm angeschlagenden Krankenkassen scheinen gewirkt zu haben.
Die Krankenkassen können in 2009 mit einem Plus von 7.5 Millionen Euro rechnen und haben damit noch ein Gesamtbudget von rund 14.2 Milliarden Euro. Dies wäre zum gleichen Zeitpunkt noch vor ein paar Monaten nicht für realistisch gesehn worden.
Grund dafür, sind die Auflösung des Katastrophenfonds, eine Mehrwertsteuerrückerstattung und eine
Überbrückungshilfe aus dem Budget. Diese Maßnahmen der Regierung haben dafür gesorgt , dass man im Gegensatz zum Vorjahr , diesmal mit einem Gewinn rechnen kann, der jedoch den Gesamtschuldenstand von rund 1.2 Milliarden Euro nicht verbergen kann.
Für die Zukunft erwartet man eine Verdopplung des Gesamtdefizits von 323 im Jahre 2010 auf 608 Millionen Euro im Folgejahr. Diese Prognosen enthalten jedoch noch nicht die Finanzspritzen der Regierung, die sich in Höhe von 100 – 150 Millionen Euro bewegen sollen.
Finanzminister ÖVP-Obmann Josef Pröll hat bisher, auf Grund der unsicheren Sparpläne, eine Auszahlung
verweigert, da das Maßnahmenpaket von ca. 2.5 Millarden Euro auch den Bund belasten würde.
Man hofft auf eine Einigung im September.