Krankheit
Morbus Ledderhose: Gehfähigkeit erhalten
Morbus Ledderhose ist eine unangenehme Erkrankung, die zu belastungsunabhängigen Schmerzen und Problemen mit Konfektionsschuhen führt. Die Krankheit beruht auf einer Kontraktur der Plantaraponeurose mit beschriebenen Koinzidenzen. Manchmal verläuft diese Erkrankung auch schmerzfrei. Die leichtgradige Plantarfibromatose tritt ohne Einbeziehung von Haut oder Muskulatur auf, so dass nur ein Teil der Aponeurose betroffen ist. Die Therapie eines diagnostizierten Morbus Ledderhose richtet sich vor allem auf die Hemmung von Entzündungen und die Linderung von Schmerzen.
Die Patienten sollen nach Möglichkeit ihre Gehfähigkeit behalten. So helfen meist schon weichbettende Einlagen und systemische nicht-steroidale Antirheumatika. Auch lokale Steroidinjektionen bringen oft Besserung. Eine Stoßwellentherapie kann ebenso erfolgreich angewendet werden wie eine Orthovolt-Radiotherapie. Dennoch gelingt es manchmal nicht, der Erkrankung ohne Operation Herr zu werden. Bei dieser Operation wird die radikale Plantarfasziektomie empfohlen. Die Gefahr, dass sonst Rezidivfibromatosen aggressiv wachsen ist zu groß. Die Rückfallquote auch nach einer solchen Operation ist mit 25% recht hoch.
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