Notfallversorgung
Morgen startet der Ärztestreik – Patienten müssen mit Verzögerungen rechnen
5% mehr Geld und die bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten – das ist die Forderung des Marburger Bundes. Durchgesetzt werden soll sie mit dem morgen beginnenden Ärztestreik, der eine ärztliche Versorgung auf Wochenendniveau und lediglich eine Notfallversorgung verursacht. Streikpausen sind bei diesem Ärztestreik nicht vorgesehen, so dass Patienten mit erheblichen Verzögerungen in den Behandlungsabläufen rechnen müssen. In dringenden Fällen sollen sich Patienten auf Rat der Ärztegewerkschaft in privaten Krankenhäusern, kirchlichen Kliniken oder Unikliniken behandeln lassen.