Sperma des toten Mannes
Nach dem Fall in Deutschland nun auch Frankreich: Witwe klagt Sperma ihres Mannes ein
Die 39-jährige Fabienne Justel klagt aktuell das Sperma ihres verstorbenen Mannes ein. Er war 2008 gestorben und hatte sein Sperma 2006 einfrieren lassen, da die Chemotherapie, der er sich aufgrund einer Krebserkrankung unterziehen musste, den späteren Kinderwunsch unmöglich machen würde. In der ersten Instanz scheiterte ihr Versuch, da das Gericht aufgrund der Rechtslage, das kein Sperma als Teil einer Befruchtung verwendet werden dürfe, wenn ein Partner stirbt, ihr Ansinnen ablehnte. Nun verhandelt ein Berufungsgericht erneut über die Klage. Erst im Januar hatte eine Parlamentskommission im Hinblick auf ein neues Bioethik-Gesetz dazu geraten, dieses Verbot weiterhin durchzusetzen.