Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Strahlentherapie

6.05.2010 | 16:30 Uhr

Neuer radioonkologischer Standort

Das Klinikum Fulda nimmt im Mai einen zusätzlichen Standort für Strahlentherapie am Klinikum Bad Hersfeld in Betrieb. Damit ist die Versorgung von Krebspatienten in der Region gesichert. Der Vorstandsvorsitzende des Klinikum Fulda Harald Jeguschke sagt: „Es ist ein Novum, dass zwei Kliniken, die im gegenseitigen Wettbewerb stehen, kooperieren“.
Krebspatienten aus dem Raum Hersfeld-Rotenburg müssen nun nicht länger den beschwerlichen Weg nach Fulda auf sich nehmen, um therapiert zu werden. Ein Viertel der rund 12.000 Tumorpatienten, die bislang jährlich im Klinikum Fulda behandelt wurden, stammten aus dieser Region. Der zusätzliche Standort bedeutet eine enorme Verbesserung für sie. Nötig wurde er aber auch, da der radioonkologische Standort Fulda vollkommen ausgelastet war. Jeguschke meint, dass der neue Standort die „volkswirtschaftlich optimale Lösung“ ist.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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