Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Medikamente

30.12.2009 | 16:14 Uhr

Newsletter Rundschau: BKK Essanelle, BKK Beiersdorf AG, BKK der ThĂĽringer Energieversorger, BKK Gildemeister Seidensticker, BKK 24, BKK Gesundheit, BKK vor Ort

Mal eine kleine Rundschau der Krankenkassen-Newsletter der letzten 10 Tage.

BKK vor Ort: Spende statt Weihnachtskarte

Ich habe zwar gerade schon einen kleinen Artikel aus dem Newsletter der BKK vor Ort “herausgeschnitten” (Fusion: BKK vor Ort und BKK Deutsche BP), aber ein weiteres Detail soll hier noch Erwähnung finden.

Ich hab es zwar jetzt schon bei vielen Unternehmen gesehen, dass sie das Geld für Weihnachtskarten spenden, statt diese zu verschicken, finden es aber immer wieder toll. Bei mir landen diese Karten spätestens nach 10 Tagen sowieso im Müll. Ich freue mich zwar auch immer über diese, aber wer hebt schon alle seine Weihnachtskarten auf? Gerade auch die von Geschäftskollegen?

Wenn dann hebe ich meine von der Familie auf. Ich persönlich finde es also immer wieder toll lieber eine Massenmail zu erhalten mit “Wir haben das Geld gespendet”, anstatt die ca. 50 Cent bis 1 Euro teure Karte.

Also Daumen hoch. Achso das Geld landet bei der Initiative Notinsel. Der Betrag ist mir nicht bekannt.

BKK Beiersdorf AG, BKK der ThĂĽringer Energieversorger, BKK Gildemeister Seidensticker: Promovieren und Kindergeld / Insolvenz bei Krankenkassen

Die drei oben genannten Krankenkassen verwenden wohl einen Dienstleister, der die Newsletter schreibt. Jedenfalls erhalte ich von allen drei immer zum gleichen Zeitpunkt den identischen Newsletter.

Trotzdem sind darin interessante News vorhanden.

Einmal ein Urteil zum Thema Kindergeld und promovieren:

Wer als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen einer Promotionsvorbereitung an der Universität tätig ist, befindet sich in einer Ausbildung im Sinne des Kindergeldrechts (FG MĂĽnster, Urteil vom 17.08.2009 – 2 K 3724/08 Kg, AO).

Also man bekommt Kindergeld.

Zweitens zum Thema Insolvenz und Krankenkassen:

Ab Januar sind auch solche Krankenkassen insolvenzfähig, die unter der Aufsicht der Länder stehen. Darauf weist das Bundesgesundheitsministerium zum Jahresende hin. Bisher waren nur Kassen unter Bundesaufsicht insolvenzfähig. Das Ministerium verweist aber auch darauf, dass das Gesetz unter anderem freiwillige vertragliche Regelungen über Finanzhilfen innerhalb der Kassen der Kassenart und finanzielle Hilfen zur Fusionen durch den Spitzenverband vorsieht, um die Insolvenz einer Kasse zu vermeiden.

BKK Gesundheit: Gefälschte Medikamente im Umlauf

Im Newsletter der BKK Gesundheit habe ich etwas interessantes zum Thema gefälschte Medikamente gefunden.

Nach Angaben aus dem EU-Kommissariat konnten die Zollbehörden in nur 2 Monaten mehr als 34 Millionen gefälschte Medikamente sicherstellen.

Eine erschreckende Zahl oder?

BKK 24: Zigaretten sind noch schlimmer

Zigaretten sind ja immer ein gutes Thema fĂĽr einen Newsletter.

Zigaretten sind offensichtlich auch noch auf andere Weise gesundheitsgefährdent. Ein amerikanisch-französisches Forscherteam fand in den Glimmstängeln hunderte von Bakterien, die zu schweren Erkrankungen führen können.

Noch ein Grund für gute Vorsätze für 2010.

BKK Essanelle: Änderungen durch Wachstumsbeschleunigungsgesetz

Das beste zum SchluĂź. Sehr gelungene Ăśbersicht in dem Arbeitgeber Newsletter der BKK Essanelle. Ist aber auch fĂĽr alle anderen die keine Arbeitgeber sind interessant.

• Anhebung der Kinderfreibeträge für jedes Kind ab dem Veranlagungszeitraum 2010 auf 7.008 €
• Erhöhung des Kindergeldes um 20 € je Kind: Für das erste und zweite Kind beträgt es dann 184 € und für das dritte Kind 190 €. Ab dem vierten Kind gibt es eine Erhöhung auf 215 €.
• Änderung der Erbschaftsteuer: Geringere Steuerbelastung insbesondere für Geschwister und Geschwisterkinder durch einen neuen Steuertarif von 15 bis 43 %; Änderungen auch für Unternehmen
• Senkung des Umsatzsteuersatzes in der Hotel- und Gastronomiebranche auf 7 %
• Sofortabschreibung von Wirtschaftsgütern bis 410 € als Alternative zum Wahlrecht zur Bildung eines Sammelpostens für alle Wirtschaftsgüter zwischen 150 € und 1.000 €
• Abmilderung der Zinsschranke – dauerhafte Einführung der höheren Freigrenze von drei Mio. € bei der Zinsschranke
• Einführung eines Vortrags des EBITDA bei der Zinsschranke rückwirkend ab 2007 für einen Zeitraum von jeweils 5 Jahren
• Verbesserung der Anwendung der sog. “Escape-Klausel” bei der Zinsschranke fĂĽr deutsche Konzerne
• Erleichterung der Umstrukturierung von Unternehmen im Bereich der Grunderwerbsteuer
• Reduzierung des gewerbesteuerlichen Hinzurechnungssatzes bei Miet- und Pachtzinsen auf 50 %
• Verbesserung der Bedingungen für die Unternehmensnachfolge
• Aufhebung der zeitlichen Beschränkung bei körperschaftsteuerlichen Sanierungsklauseln
• Zulassung des Abzugs von Verlusten bei bestimmten konzerninternen Umgliederungen
• Zulassung des Übergangs der Verluste in Höhe der stillen Reserven bei Beteiligungserwerben an Körperschaften.
• Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien

Das wars schon von der Newsletter-Rundschau. Wenn eure Krankenkasse nicht auftaucht, dann bekomme ich entweder nicht den Newsletter (gerne zusenden an info@kvportal.de) oder der Newsletter enthielt nichts besonders erwähnenswertes.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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