Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Niedersachsen

14.04.2010 | 8:30 Uhr

Niedersachsen: Förderung ab „Pflegestufe 0“ in Höhe von drei Millionen Euro

Mechthild Ross-Luttmann

Mechthild Ross-Luttmann

In diesem Jahr werden in Niedersachen Fördergelder in Höhe von rund drei Millionen Euro für niedrigschwellige Betreuungsangebote bereitgestellt. Dies wurde am vergangenen Mittwoch durch das Ministerium für Gesundheit und Soziales in Hannover mitgeteilt. Menschen mit demenziellen Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderung ab der sogenannten „Pflegestufe 0“, sozusagen wenn im Sinne des Gesetzes eine Pflege noch nicht erforderlich ist und deswegen unterhalb der „Schwelle“ professioneller Pflegedienste erfolgt, können dieses Angebot nutzen.

Am vergangenen Mittwoch zog Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann Bilanz der bisherigen Arbeit: „Innerhalb von sechs Jahren ist es uns gelungen, ein nahezu flächendeckendes Netz niederschwelliger Betreuungsangebote in Niedersachsen zu errichten“. 329 anerkannte Anbieter mit insgesamt über 668 Angeboten seien mittlerweile landesweit tätig. „Wir hoffen, dass sich hier noch weitere Anbieter melden, da es immer noch Landkreise gebe, die unterdurchschnittlich versorgt seien“, so die Ministerin.

Die zur Verfügung gestellten Mittel würden jedoch vollständig abgerufen. Damit liege Niedersachsen bundesweit an der Spitze. Mehr als siebenmal so hoch als noch im Jahr 2004 (217.000 Euro) sind die vom Land bewilligten Fördermittel im vergangen Jahr gewesen (1,35 Millionen Euro). 1,5 Millionen Euro stellt das Land Niedersachsen im Jahr 2010 zur Verfügung. Eine Verdopplung der Summe auf drei Millionen wird durch die 50 prozentige Förderung durch Land und Pflegekassen erreicht.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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