Obama
Deutliche Kritik an Chinas Rücksicht Nordkorea gegenüber

Obama: Deutliche Kritik an Chinas Rücksicht Nordkorea gegenüber
Obama äußerte sich zwar verständnisvoll der Zurückhaltung Chinas Nordkorea gegenüber, macht jedoch deutlich: „Es gibt einen Unterschied zwischen Zurückhaltung und bewusstem Wegschauen.“ So müsse Hu Jintao einsehen, dass er „zu weit gegangen“ ist. Pjöngjangs Verhalten sei eine eindeutige Provokation, die von der Weltgemeinschaft nicht geduldet werden dürfe.
Das Ereignis wurde von einer internationalen Untersuchungskommission durchleuchtet. Diese kam zu dem Ergebnis, dass das Schiff durch ein nordkoreanisches Torpedo versenkt wurde. Dabei waren im März 46 Seeleute gestorben. Danach wurde der UN-Sicherheitsrat von Südkorea eingeschaltet, um Nordkorea verurteilen zu lassen.
Russland hat sich der Kritik auf dem G8-Gipfel angeschlossen, dies wurde von Japan begrüßt. Der japanische Ministerpräsident äußerte sich zudem zuversichtlich darüber, dass der Torpedo-Angriff nun effektiver im Weltsicherheitsrat diskutiert werden würde. „Der Angriff gefährdet Frieden und Sicherheit in der Region.“, lautet ein Teil der Erklärung. Nordkorea trägt laut den G8-Staaten die volle Schuld für das Ereignis.
„Wir sollten angemessen verurteilen, was verurteilt werden muss“, so Kan, der China nun isoliert sieht. Regierungschef Wen Jiabao betont, Nordkorea nicht in Schutz nehmen zu wollen, jedoch eine Verschärfung der angespannten Lage durch eine UN-Resolution befürchtet werde.
Bild: flickr / jurvetson