Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Krankenkassen

5.09.2009 | 11:18 Uhr

Osteopathie – Linderung durch Grifftechnik

Viele Menschen sind auf der Suche nach alternativen Heilmethoden, die eine sanftere Heilung versprechen, als es bei der Schulmedizin der Fall ist. Kein Wunder also, dass unzufriedene Patienten auch der Osteopathie eine Chance geben wollen. Das Geheimnis: Grifftechniken.

Dadurch können Verspannungen gelöst werden, die zu unterschiedlichen gesundheitlichen Folgen fĂĽhren. Auch unser Muskel-Skelett System lebt unter den Fingerspitzen eines geschulten Osteopathen auf. Dabei untersucht der Arzt das Gewebe seines Patienten sorgfältig auf Verspannungen – mit bloĂźen Händen. Diese werden sanft gelöst, denn nach der Lehre der Osteopathie kann eine solche Verkrampfung die Ursache fĂĽr ein Krankheitsbild sein. Eine weitere Besonderheit, die vielen Patienten zusagt, ist die Tatsache, dass sie als Mensch gesehen und nicht nur auf ihre Beschwerden begrenzt werden.

Doch wer Osteopathie nutzen will, um seinem Körper etwas Gutes zu gönnen, muss sich in Geduld üben. Zwischen den einzelnen Sitzungen verstreichen bis zu drei Wochen, damit sich eine Reaktion auf die Behandlung einstellen kann. Und dafür muss auch das Portemonnaie ganz schön leiden: zwischen 80 und 100 Euro muss ein Patient zahlen. Denn im Moment kommen nur private Krankenkassen für die entstehenden Kosten auf. Gesetzliche Kassen übernehmen die Kosten nicht, da es bislang keine wissenschaftliche Bestätigung für die positive Auswirkung der Osteopathie gibt.

Aber auch diese Heilmethode ist kein Wundermittel das eine Lösung für alle Gebrechen in petto hat: bei Brüchen oder Nierensteinen kann auch die Osteopathie nicht weiterhelfen und muss auf die Schulmedizin verweisen.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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