Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studie

13.08.2009 | 16:11 Uhr

Osteoporose: Bier kann Porosität von Knochen stoppen

In ihrer Studie fanden spanische Forscher heraus, dass Frauen mit regelmäßigem Biergenuss, stärkere Knochen haben und weniger an Osteoporose leiden. Den Grund hierfür sieht man im Silizium, dass ausreichend im Bier enthalten ist, und dafür sorgt, dass weniger Knochenmasse abgebaut wird und die Produktion neuer Knochenstruktur fördert. Bier besitzt auch reichhaltig Phytoöstrogene, die für gesunde Knochen sorgen.

Knochen bestehen aus einem Netz von Fasern, Mineralien, Blutgefäßen und natürlich Knochenmark. Gesunde Knochen erkennt man letztendlich daran, dass die verschiedenen Baubestandteile strukturell dichter angeordnet sind.

Für ihre Studie befragten die Forscher fast 1700 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 48 Jahre nach ihren Trinkgewohnheiten. Danach unterzogen sie die Frauen einer Ultraschalluntersuchung ihrer Hände, wobei herauskam, dass die Frauen mit regelmäßigem Biergenuss eine bessere Knochenstruktur haben.

Man hat sich für die Untersuchung dafür entschieden, die Hände der Frauen zu nehmen, weil die Knochen der Finger in den meisten Fällen die ersten Anzeichen von Osteoporose geben. Osteoporose ist eine Krankheit, die zu einer erhöhten Brüchigkeit der Knochen führt und die Wahrscheinlichkeit zu Frakturen deutlich erhöht.

Die Forscher fanden heraus, dass bereits kleine Mengen täglich, die Knochenstruktur verbessern können, wie es sich bei der Untersuchung von Probandinnen mit geringem Bierkonsum später zeigen sollte.

Die spanischen Wissenschaftler meinen, dass Silizium eine größere Rolle bei der Knochenproduktion spielt. Es wurde lange behauptet, dass Bier eine der wichtigsten Quellen für Silizium in der westlichen Ernährungsweise sei.

Drei Millionen Briten sind von Osteoporose betroffen und die meisten davon sind Frauen nach ihren Wechseljahren

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Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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