Freitag, 24. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

rauchen

30.05.2010 | 14:19 Uhr

Passivrauchen – Millionen Kinder betroffen

Kinder vom Passivrauch betroffen

Kinder vom Passivrauch betroffen

Über 1,7 Millionen Kinder sind dem Zigarettenqualm im eigenen zuhause ausgesetzt und leiden in der Folge wesentlich häufiger an Atemwegserkrankungen, Asthma und Mittelohrentzündungen. Diese erschreckenden Zahlen gibt nun ein Report des Deutschen Krebsforschungszentrums „Schutz der Familie vor Tabakrauch“ bekannt.

Allerdings leiden Kinder nicht nur zuhause unter den Einwirkungen des Tabakqualms. Martina Pötschke-Langer, Expertin des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), warnt: „sind nicht nur zu Hause, sondern auch an anderen Orten nur unzureichend vor den Schadstoffen des Tabakrauchs geschützt“.

Einer besonders starken Belastung sind Kinder in nicht rauchfreien Autos ausgesetzt. Dort ist die Luft teilweise so schlecht wie in einer Kneipe. Umso schlimmer: Rund 30% der Kinder müssen im Auto „mitrauchen“. Dies fanden die Heidelberger Krebsforscher heraus.

Aber auch in Bildungs-, Betreuungs- und Freizeiteinrichtungen lauert die Gefahr. Viele Fremdveranstaltungen sind mit einer Raucherlaubnis verbunden und in verschiedenen Bundesländern dürfen selbst Erzieher auf Ausflügen rauchen.

Im Angesicht des morgigen Weltnichtrauchertages soll auf die groĂźe Gefahr hingewiesen werden, der Kinder und Ungeborene durch das Passivrauchen ausgesetzt sind.

Bild: flickr / dopesmuglar

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

1 Kommentar zu “Passivrauchen – Millionen Kinder betroffen”
  1. Untätigkeit sagt:

    Labern labern labern… H A N D E L N !

    Körperverletzung, Verletzung der Aufsichtspflicht, Misshandlung von Schutzbefohlenen.

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