Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Medikamente

25.03.2010 | 16:48 Uhr

Patienten profitieren von günstigeren Preisen für Generika

Entlastung durch Generika stellt Vorteil für GKV Versicherte dar

Entlastung durch Generika stellt Vorteil für GKV Versicherte dar

Durch den maximalen Wettbewerb der im Bereich der Generika entstanden ist, können deutsche Patienten jeden Tag profitieren. Generika zeichnen sich nicht nur durch ihren günstigen Preis, sondern auch durch ihren Ruf als sichere, sowie als bewehrte Arzneimittel aus. Im letzten Dezember wurden von den Herstellern der Generika 74,5 Prozent für maximal zehn Euro an Apotheken oder Großhändler abgegeben.

Davon lag bei 53,9 Prozent der HAP (Herstellerabgabepreis) bei höchstens fünf Euro. In 7,3 Prozent aller Fälle lag der Packungspreis sogar bei einem Euro oder niedriger. Dies ist sowohl ein Vorteil für die gesetzlichen Krankenkassen (GKV), wie auch für ihre Mitglieder. Ohne Generika im Niedrigpreissegment müssten die Krankenkassen ihre Beiträge um 0,8 Prozent erhöhen.

Entlastungseffekt für Patienten

Nicht nur indirekt durch die Krankenkassenbeiträge spüren Patienten den Entlastungseffekt durch Generika, sondern auch direkt im Bereich der Zuzahlungen für Medikamente. Jedes fünfte Medikament, zur Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung, war im Dezember vergangenen Jahres, von der Zuzahlung befreit. Insgesamt wurden 142 Millionen zuzahlungsfreie Medikamente ausgegeben.

Die Patienten würden sogar noch einen größeren Entlastungseffekt spüren, würde der durch den Branchenverband Pro Generika gemachte Vorschlag akzeptiert. Pro Generika fordert die Aufhebung der Zuzahlung von fünf Euro pro Arzneimittel. Dadurch könnten rund 50 Prozent der Generika mit einer Zuzahlung von maximal 2,29 Euro, durch die Versicherten, verkauft werden.

Eine Zuzahlung von geringen 1,25 Euro wäre dann bei etwa 90 Millionen Packungen möglich. Dies hätte nicht nur positive Auswirkungen im Sinne des Entlastungseffektes für die Patienten auch die Arzneimittelbranche würde davon profitieren, weil dadurch wieder mehr Medikamentenverschreibungen möglich wären.

Bild: flickr / Pink Sherbet Photography
.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Teilen Sie Ihre Meinung