Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studium

26.03.2010 | 22:24 Uhr

Pharma: Praktikanten entlasten Pflegepersonal und Ärzte

Durch den Einsatz von Pharmaziepraktikanten wird zum einen das Pflegepersonal und die Ärzte im Krankenhaus deutlich entlastet und es werden arzneimittelbezogene Probleme schneller erkannt und gelöst. Studenten der Pharmazie müssen ein vierjähriges Studium der Pharmazie absolvieren und anschließend ein einjähriges Praktikum mit Erfolg abschließen.

Alternativ können auch sechs Monate des Praktikums im Krankenhaus, davon drei Monate auf Station gemacht werden. Doch können auch Einsätze in der Krankenhausapotheke gemacht werden.

Pflege befürwortet den Einsatz

Das Pflegepersonal und die Ärzte bewerten den Einsatz der Pharmaziepraktikanten bei der Erstellung von Anamnese als große Entlastung. Diese stellen den Patienten Fragen zur Einnahme der bisherigen Medikamente und der Dosierung.

Durch die pharmazeutischen Kenntnisse werden Probleme schneller gelöst. Ärzte und Personal sprechen sich für einen dauerhaften Einsatz der Praktikanten auf Stationen aus. Dazu müsste die Ausbildung leicht umstrukturiert werden. Es sollte verstärkt in der Ausbildung davon Gebrauch gemacht werden, im Krankenhaus sein Praktikum zu absolvieren.

Die Qualität der Arbeit auf Station würde dadurch auf alle Fälle gesteigert werden. Ein sicherer Umgang mit Medikamenten so noch mehr gesichert, wie es eh schon der Fall ist. Doch auch in der Krankenhausapotheke können die Praktikanten eingesetzt werden. Hier ähnelt die Arbeit der in einer normalen Apotheke, allerdings in einem größeren Umfang.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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