Freitag, 24. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

Jürgen Windeler

14.06.2010 | 13:30 Uhr

Pharmaprüfer Windeler hält den größten Teil der Medikamente für überflüssig

Prof. Jürgen Windeler

Prof. Jürgen Windeler

Der zukünftige Leiter des IQWiG sagt: „Die Zahl von 50.000 Medikamentenvariationen könnte ohne Qualitätsverlust vielleicht auf ein Zehntel sinken, in jedem Fall auf unter 10.000“. Windeler, der noch in diesem Jahr seine neue Stelle als Leiter des Institut für für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen antreten wird, findet, dass „nutzlose Behandlungen“ aus der Erstattungspflicht für die GKV herausgenommen werden sollten. Nur so sei Raum „wirkliche Fortschritte.“

Einem Bericht des Magazins „Focus“ zufolge, strebt Windeler ein Reduzierung der Anzahl von Medikamenten an. Dies sollte durch Einzelbewertungen und nicht mit einer Bewertung der maximalen Kosten pro Behandlung geschehen. So findet Windeler, dass gewisse Patientengruppen durch konkrete Kosten nach Bewertungsmaßstäben orientiert, benachteiligt werden.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Teilen Sie Ihre Meinung