Mittwoch, 22. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

Restless legs Syndrom

29.09.2008 | 9:54 Uhr

RLS Syndrom – Was ist das?

Eigentlich gibt es bist jetzt auf dem Krankenversicherung Portal nur das Neuste der Krankenkassen (News Krankenkassen) jedoch soll sich das in Zukunft ein bißchen ändern. Es soll ein bißchen erweitert werden.

Heute startet die Aktion: Steffen stellt Blogs aus dem Gesundheitswesen vor ;) Wer denkt, dass er auch hierunter fällt, für den ist hier ist nochmal die Ausschreibung

Habt ihr schonmal von RLS Syndrom gehört? Nein?

Ich versuche es mal kurz zu erklären. Da ich die Krankheit aber nicht habe, kann ich nur die Tatsachen wiedergeben, die ich irgendwo gelesen habe.

RLS steht für Restless-Legs-Syndrom (öfters auch mal als unruhige Beine Syndrom bzw. “unruhige Beine” bezeichnet). Das RLS Syndrom führt bei Entspannung in den Gliedmaßen (Beinen, Füße, Arme, Hände) zu einem Ziehen, Spannen, Kribbeln bzw. zu Schmerzen oder anderen unangenehmen Empfindungen. Dies führt dazu, dass sich die Betroffenen bewegen, die Muskeln anspannen oder dehnen müssen.

Was sind die die Symptome des RLS Syndroms?

Hierzu eine übersichtliche Tabelle:

Symptome RLS-Patienten
Schlafstörungen
(alle Formen – restless night)
95 %
Bewegungsdrang
(Ruhesituation)
95 %
Empfindungsstörung
(Ruhesituation)
91 %
Beschwerden
(am Tag)
76 %
spontane Bewegung
(Ruhesituation)
50 %

Gerne würd ich auch hier etwas über RLS Therapie Ansätze schreiben, jedoch habe ich die Krankheit nicht und kann deshalb hier auch nicht viel sagen.

Wo erfahre ich mehr zum RLS Syndrom?

Ich will euch hier garnicht zuviele Infos geben. Denn erstens habe ich nicht allzuviel Ahnung davon und zweitens sollt ihr das bei Marco nachlesen. Marco bloggt über das Restless Legs Syndrom. Leider musste er seinen Blog stilllegen (siehe Kommentare)

Was waren seine 3 “schicksten” Artikel?

Nachdem ich hier euch den Blog ein bißchen Schmackhaft machen will und ihr auch sehen sollt, dass ich diesen lese hier noch seine (nach meiner Ansicht) “schicksten” 3 Artikel:

  1. Der Artikel über RLS und seine Bänderdehnung und die Probleme sich nicht zu bewegen fand ich sehr informativ. Wie ich oben beschrieben habe ist es schwer für die Menschen mit RLS sich nicht zu bewegen. Der Artikel zeigt, dass sogar eine Bänderdehnung somit eine schlimme Sache sein kann.
  2. Der Artikel über RLS und Fußball: Wie gesagt ich lese seinen Blog schon lange mit. Bis zu dem Zeitpunkt dachte ich immer RLS Kranke müssen sich einfach bewegen. Soviel wie möglich. Nur in dem Artikel hat er gezeigt, dass es auch zuviel des Guten geben kann. Wenn er zuviel Sport macht, wollen seine Beine Nachts weitertrainieren.
  3. Der / die Artikel über RLS und Abnehmen: Eigentlich eine Artikelserie, aber ich hab jetzt den Link auf den ersten Artikel gesetzt. Warum? Man beginnt das ganze lesen ja bei null ;) Naja. Jedenfalls fand ich den Artikel gut. Denn wie ich bei 2. geschrieben habe, ist es mit RLS nicht möglich viel Sport zu machen. Jeder kennt das ja auch mit dem Abnehmen. FDH (Friss die hälfte – laut meiner Mutter die beste Abnehmmethode ;) ) ist nervig und keiner machts gerne. Also muss normalerweise mehr Sport sein. Aber was ist, wenn man nicht “genug” Sport machen kann. Ihr erfahrt es dort.

Marco hat mit dem RLS Blog eine wirklich gute Anlaufstelle für RLS Kranke geschaffen. Ich finde es auch super wie offen er mit seiner Krankheit umgeht. Denn das hilft auch anderen Menschen.

RLS Syndrom – Meine Fragen

  1. Kennt ihr noch RLS Blogs?
  2. Habt ihr auch Bekannte die RLS haben?
  3. Selber Erfahrungen mit RLS gesammelt?

Vielleicht finden wir hier 1-2 Tipps bzw. 1-2 weiter Blogs die ich dann vorstellen kann bzw. Marco weitergeben kann.

Mehr findet ihr bei restless-legs.org einem Verein für Betroffene.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

13 Kommentare zu “RLS Syndrom – Was ist das?”
  1. Marco sagt:

    Ein wirklich guter Artikel! Danke schön, das die Krankheit auch hier eine Plattform findet, vielleicht bekommen wir die Ärzte und Krankenkassen mal dazu, endlich die RLS Krankheit weiter zu erforschen.

    Ich halte es für falsch, das wir Betroffenen Parkinson Mittel nehmen, nur weil die “Nebenwirkungen” des Dopamin auch gegen RLS hilft. Warum und wieso weiß kein Arzt.

    Das kann so nicht weiter gehen.

  2. Marco sagt:

    Sorry, meinte Levodopa und Carbidopa…..wie es im Mittel Dopadura ist.

  3. steffen sagt:

    Ich finde, sowas muss man auch unterstützten. Denn wie schnell ist man selber mal von irgendetwas betroffen. Krankenkassen sollen nicht nur wenig Kosten :2cents: sondern auch was im “Leistungsfall” (was ein Wort) bringen. :stretcher:

    Wenn man Krankheiten “ins Licht rückt” dann werden vielleicht auch spezielle Programme entwickelt bzw. vielleicht gibt es die ja schon spezielle Angebot von Krankenkassen und jemand kann dir sagen wo? ;)

  4. Marco sagt:

    Ich muss heute Nacht für eine Zeit den Blog vom Netz nehmen.

    Arbeitgeber scheinen so etwas wohl nicht gerne zu lesen, wenn sie im Web recherchieren, denn man möchte mich nun los werden und wenn man sich neu bewerben möchte, scheint es auch nicht gut anzukommen.

    Leider ist daher das Projekt heute erstmal verschwunden.

  5. Steffen sagt:

    :titanic: wie? die wollen ncith, dass du einen Blog über deine Krankheit hast?

  6. Marco sagt:

    Wer über eine Krankheit berichtet, wird als störend empfunden.

    Man geht davon aus, dass ich demnächst Ausfallzeiten oder sonstiges hätte. Was totaler Schwachsinn ist.

    Nun musste ich nach 12 (!!!) Jahren die Firma verlassen, und neue Firmen durchsuchen ja ebenfalls das Internet.

  7. John1527 sagt:

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