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Schaufensterkrankheit: Schnell mit Knöchel-Arm-Index erkennen
Eine Möglichkeit die sogenannte Schaufensterkrankheit schnell zu erkennen, stellt der Knöchel-Arm-Index da. Hierbei wird an Bein und Arm Blutdruck gemessen und durch einen einfachen rechnerischen Vergleich lässt sich eine periphere arterielle Verschlusskrankheit besser erkennen. Auch wenn ein Patient beschwerdefrei ist, leidet er immer unter einem erhöhten Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu bekommen.
Beim eigentlichen Test wird zuerst der Blutdruck der Wade gemessen. Dieser Wert nennt sich Knöchel-Wert und wird durch den gemessenen Druck des Arms geteilt. Das Ergebnis, das dann ermittelt wird, ist der sogenannte Ankle Brachial Index. Ist dieser tiefer als 0,9, kann von einer bereits bestehenden Durchblutungsstörung der Beine ausgegangen werden. Oft bleibt diese Erkrankung lange unentdeckt. Wer allerdings regelmäßig zu Pausen beim Gehen gezwungen ist, sollte sich diesen Test unbedingt machen lassen. Hiervon kommt dann auch der Ausdruck: Schaufensterkrankheit.
Der Test an sich ist nicht neu, wird aber als Routine oft viel zu selten durchgeführt. Experten fordern jetzt, dass dieser Test gerade bei älteren Menschen regelmäßig gemacht wird. Hierdurch kann das Risiko eines Schlaganfalls gemindert werden, da medikamentös direkt dem entgegen gewirkt kann. Es bekommen so zum Beispiel mehr Menschen einen Herzinfarkt durch eine pAVK wie Menschen durch Diabetes. Der Test kostet sehr wenig, ist unblutig durchzuführen und kann auch die Kosten des Gesundheitssystems senken, wenn dadurch eine pAVK frühzeitig erkannt wird.