Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Schweinegrippe

7.05.2010 | 11:06 Uhr

Schweinegrippe-Impfstoff führt zu Verlust

Die angeforderten Schweinegrippe-Impfdosen wurden von den Deutschen nicht ausreichend genutzt. So hat der Staat etwa 30 Millionen Impfdosen zu viel. Die Bemühungen, einen Teil davon ins Ausland zu verkaufen, scheiterten. Dies bedeutet eine Viertelmilliarde Euro Verlust für die Bundesländer. Aus Angst vor einer Schweinegrippe-Pandemie wurde wesentlich mehr Impfstoff bestellt, als letztendlich verbraucht wurde. Da der Grippeschutz Mitte 2011 abläuft, müssen alle Dosen bis dahin verkauft sein. Dies scheint ein unmögliches Unterfangen nach den bisherigen Erfahrungen. Die ursprünglich erwartete Massenimpfung kam nicht zustande. Dies lag insbesondere an der negativen Berichterstattung. So ist sich der Großteil der Deutschen unsicher, ob die Risiken einer Impfung gegen Schweinegruppe höher sind als die Krankheit selbst.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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