Schlafstörungen
Sexsomnie – immer mehr Menschen betroffen
Sexsomnie wurde bislang nur vermutet. Es handelt sich dabei um eine Schlafstörung, bei der die Patienten im Schlaf Sex haben oder sexuelle Handlungen vornehmen, ohne sich danach daran erinnern zu können. Aktuell geht man davon aus, dass ca. 8% der Menschen betroffen sind. Die kanadische Studie hat gezeigt, dass etwa 11% der Männer und 4% der Frauen an Sexsomnie leiden. Untersucht wurden etwa 900 Patienten, die allgemein an Schlafstörungen litten.
Überraschend war für die Wissenschaftler doch die recht hohe Anzahl der Betroffenen. Immerhin 8% der Menschen mit Schlafstörungen leiden zusätzlich an Sexsomnie. Diese Patienten masturbieren im Schlaf und nehmen andere sexuelle Handlungen bis hin zu gewaltsamem Geschlechtsverkehr vor.
Chung, eine der beteiligten Forscherinnen: “Wir dachten bislang, die Krankheit sei nur ganz selten. Dabei ist sie viel weiter verbreitet”. Chung meint auch, dass in der Gesamtbevölkerung nicht ein derart großer Teil unter Sexsomnie leide, da in dieser Studie ja wirklich nur Patienten mit Schlafstörungen untersucht wurden.
Sexsomnie lässt sich jedoch mit Medikamenten, die bei Angststörungen oder Epilepsie genutzt werden, behandeln. Dazu müssten Betroffene jedoch zunächst einmal mit einem Arzt reden und das tun die wenigsten aus Scham oder Unwissen.
Bild: flickr / CarbonNYC
“SEXONOMIE”, was für eine “Diagnose” der “Krankheitserfinder” – und auch schon wieder ein Arzneimittel, das die Doktors per Rezept (wegen der Nebenwirkungen) verordnen (und kontrollieren) müssen.
Lassen sie mich raten: Schon wieder ein Mittel, das lt. Beipackzettel nur Risiken, Nebenwirkungen und neue Abhängigkeiten erzeugt, sobald man sich darauf einlässt.
Arzneimittel für einen kindlichen Traum, den vielleicht die meisten kennen, ist keine behandlungspflichtige Krankheit.
Kein Wunder, Ärzte und Pharma brauchen dringend mehr Beschäftigung; gibt es doch zu viele davon.
Das Faß ohne Boden muss dringend gestpoft werden, weil Beitragszahler (auf Kosten der Pharma-Aktiengesellschaften)sonst Pleite gehen. Dr. Doris Pfeiffer vom GKV-Kassenverband muss jetzt ganz dringend einen allgemeinen Beitagsaufschlag beantragen, damit dieser Luxus für eine eingebildete Krankheit behandelt werden kann.
Wer keine Arbeit hat, kann sich auf diese Weise eine beschaffen, wenn solchen “Erfindungen, Ideen” nachgegeben wird. Ich könnte solchen Träumen was abgewinnen, weil hier wahrscheinlich ein Traum den Wunsch nach Liebe, die nicht gelebt wird, zum Ausdruck kommt.