Studie
Stillen senkt Risiko von Brustkrebserkrankung
Wir alle wissen, dass Stillen für Babys gut ist. Es stellt dringend gebrauchte Antikörper zur Verfügung, um das Baby vor Krankheiten zu schützen. Aber ist es auch für die Mütter gut? Das ist eine schwere Frage. Einige Studien haben festgestellt, dass es dazu beitragen kann frühen Knochenschwund zu vermeiden und es senkt die Gefahr an Eierstockkrebs zu erkranken. Eine faszinierende neue Studie fand heraus, dass das Brustkrebsrisiko dadurch ebenfalls sinkt. Stillende Frauen erkranken um 60% seltener an Brustkrebs.
Es gibt aber viele Einschränkungen zu dieser Studie. Zuallererst zeigt es eine Schutzwirkung nur gegen Brustgeschwülste, die sich vor dem Klimakterium entwickeln. Und doch kommt die große Mehrheit des Brustkrebses erst ab dem vierzigsten Lebensjahr der Frau vor. Bei Frauen ohne Vorbelastung mit Brustkrebs war keine Veränderung bemerkbar.
Und doch, die Studie bietet einige interessante Tipps fürs eigene Zuhause. Die Forscher weisen darauf hin, dass das stillen Antiestrogen produziert, dass den Brustkrebs vermeiden soll, ähnlich wie bei dem Medikament Tamoxifen, welches viele Frauen nehmen, die ein verstärktes Risiko haben an Brustkrebs zu erkranken. Frauen in deren Familie bereits Brustkrebs vorkam sollten daher unbedingt beim eigenen Kind stillen.
Sicher wissen die meisten Frauen das schon. Fast drei Viertel der frischen Mütter stillen ihr Baby die ersten sechs Monate. Das sind 20 Prozent weniger als 1950. Nun wird explizit darauf hingewisen, dass Frauen in den ersten sechs Monaten stillen und dann mit dem ergänzenden Essen fortsetzen sollen.
Die Forscher waren im Stande, Körpergewicht als einen potenziellen Faktor in ihren Ergebnissen auszuschließen. Das ist wichtig, denn Übergewichtigen wurde bisher ein größeres Brustkrebsrisiko vorhergesagt.
Eine besonders interessante Entdeckung besteht darin, dass Frauen, die Rauschgifte nahmen, um ihre Milch auszutrocknen ähnlich vor Brustkrebs geschützt schienen. Diese Rauschgifte verhindern den Blutandrang im Busen, um eine Entzündung des Brustgewebes vorzubeugen. Die Forscher stellten fest, dass die Einnahme des Medikamentes helfen können die Entzündungen zu stoppen. Hören die Frauen nach und nach mit dem stillen auf, so haben Sie diese Schmerzen des Blutandrangs nicht. Frauen die sich nach der Geburt enschließen nicht zu stillen, nehmen milchunterdrückendes Rauschgift um die schmerzhaften Tage aushalten zu können bis die Milch vollens austrocknet.
Die Autorin des Textes beschreibt, dass sie selbst auch sehr lebhafte Erinnerungen hat.
Nachdem ich plötzlich aufhörte, meine 5-Monate alte Tochter zu stillen schmerzte es. Ich hatte ich ihr die ganze Milch seit mehreren Wochen gepumpt, da sie sich beim aufrechten sitzen immer übergeben musste. Am besten ist es, wenn man sein Kind nach und nach an Folgenahrung gewöhnt und so langsam mit dem stillen aufhören kann. So spürt man keine schmerzen.