Studie
Studie: Beta Blocker gegen Brustkrebs
Eine Studie hat gezeigt, dass Frauen die zu hohen Blutdruck haben und deshalb Beta Blocker einnehmen, ein gesenktes Sterberisiko um 70 % haben.
Anhand einer kleinen Studie wurden die günstigen Auswirkungen der Beta Blocker bei Frauen mit Brustkrebs erforscht. Dabei zeigte sich, dass sich deutlich weniger Metastasen bildeten. Man nimmt an, dass durch den Wirkstoff der Beta Blocker das andocken von Stresshormonen an die Krebszellen gehindert wird und es deshalb nicht zur weiteren Ausbreitung der Krebszellen kommt. Bei den Frauen, die Beta Blocker einnehmen, sind nach der Behandlung deutlich weniger erneute Erkrankungen an Brustkrebs aufgetreten.
Zu dieser deutlichen Aussage kamen Mediziner in Barcelona bei der siebten Europäischen Brustkrebskonferenz.
Durch Laboruntersuchungen wurde erkannt, dass Krebszellen durch Beta Blocker beeinflusst werden. Durch die kleine Studie, die nun ausgeweitet wird, hat man diese Erkenntnisse gezogen.
Andere Medikamente gegen Bluthochdruck hätten nicht den Effekt gebracht und deshalb geht man davon aus, dass die Beta Blocker günstig bei Krebs wirken.
Inwieweit sich das auch auf andere Krebserkrankungen auswirkt und ob Patientinnen ohne hohen Blutdruck ebenfalls Beta Blocker einnehmen können, wird in der nächsten Zeit überprüft und getestet.
Nebenwirkungen und Dosierung müssen angepasst und das wieder in einer Studie dokumentiert werden.