Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studie

28.02.2010 | 23:45 Uhr

Studie: Parkinson Patienten leiden häufig auch an Osteoporose

schiene gebrochener arm 300x98 Studie: Parkinson Patienten leiden häufig auch an Osteoporose BildNach einer Studie des Bad Schwalbacher Klinikzentrums leiden Patienten mit Morbus Parkinson häufig auch an der Knochenschwundkrankheit Osteoporose.

Solche Patienten sind erfahrungsgemäß, schon aufgrund von unkontrolliertem Muskelzittern bzw. Muskelverhärtung, häufig auch sturzgefährdet, was zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Knochenbrüchen, selbst bei leichten Stürzen führt.

In der Studie, in der u.a. Alter, Geschlecht, BMI, ethnische Zugehörigkeit und Knochendichte berücksichtigt wurde, wurden 58 Patienten untersucht, die an Morbus Parkinson erkrankt waren. Bei diesen war die Häufigkeit einer Osteoporose-Erkrankung besonders hoch, ohne jedoch die, einer gleichaltrigen Kontrollgruppe zu überschreiten.

Eine allgemeine Empfehlung ist ein vorbeugendes Osteoporose-Screening für weibliche Patienten ab 50 Jahren und für männliche ab einem Alter von 60 Jahren.

Bild: flickr / perpetualplum / Schiene gebrochener Arm

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

1 Kommentar zu “Studie: Parkinson Patienten leiden häufig auch an Osteoporose”
  1. Näheres zur Studie, bzw. zu dem damit verbundenen Preis (dem Jacques-Duparc-Award) finden Sie hier: http://www.klinikzentrum-linde.....chung.html

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