Studie
Studie: Parkinson Patienten leiden häufig auch an Osteoporose
Nach einer Studie des Bad Schwalbacher Klinikzentrums leiden Patienten mit Morbus Parkinson häufig auch an der Knochenschwundkrankheit Osteoporose.
Solche Patienten sind erfahrungsgemäß, schon aufgrund von unkontrolliertem Muskelzittern bzw. Muskelverhärtung, häufig auch sturzgefährdet, was zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Knochenbrüchen, selbst bei leichten Stürzen führt.
In der Studie, in der u.a. Alter, Geschlecht, BMI, ethnische Zugehörigkeit und Knochendichte berücksichtigt wurde, wurden 58 Patienten untersucht, die an Morbus Parkinson erkrankt waren. Bei diesen war die Häufigkeit einer Osteoporose-Erkrankung besonders hoch, ohne jedoch die, einer gleichaltrigen Kontrollgruppe zu überschreiten.
Eine allgemeine Empfehlung ist ein vorbeugendes Osteoporose-Screening für weibliche Patienten ab 50 Jahren und für männliche ab einem Alter von 60 Jahren.
Bild: flickr / perpetualplum / Schiene gebrochener Arm
Näheres zur Studie, bzw. zu dem damit verbundenen Preis (dem Jacques-Duparc-Award) finden Sie hier: http://www.klinikzentrum-linde.....chung.html