Dienstag, 07. September 2010

IGES

29.07.2010 | 14:19 Uhr

Studie zeigt überdurchschnittliches Kostenwachstum bei Krebsmedikamenten

Studie zeigt überdurchschnittliches Kostenwachstum bei Krebsmedikamenten

Studie zeigt überdurchschnittliches Kostenwachstum bei Krebsmedikamenten

Berlin – Das Berliner Institut IGES veröffentlichte am Mittwoch eine Studie, aus der hervorgeht, dass die Kosten für Krebsmittel um etwa 4,8% jährlich bis 2013 anwachsen. Dies wären 2013 insgesamt 3,8 Milliarden Euro. Demnach steigen die Ausgaben der Krankenkassen für diese Medikamente stärker als die durchschnittlichen Ausgaben für andere Arzneimittel.

So sollen alle Medikamente gemeinsam ein Wachstum der Ausgaben von circa 3,9% jährlich haben, während sich der Ausgabenanteil für Krebsmittel von 9,4% auf 9,7% erhöhen wird. IGES-Chef Bertram Häusler: “Die vielfach prognostizierte Kostenexplosion durch teure Krebsmittel hat es weder in der Vergangenheit gegeben, noch wird sie in den kommenden vier Jahren eintreten”.

Die Studie der IGES wurde auf Eigeninitiative und mit Unterstützung durch Pharma – Unternehmen durchgeführt. Nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen haben diese im letzten Jahr 30,7 Milliarden Euro für Medikamente ausgegeben, das sin 5,2% mehr als im Vorjahr. Dies entspricht jedoch dem Trend vergangener Jahre. So waren 2008 die Ausgaben für Medikamente um 5,3% gestiegen. Pro Jahr gaben die Krankenkassen durchschnittlich 1, 35 Milliarden Euro mehr für Medikamente aus (seit 2005).

Bild: flickr / Rennett Stowe

Steffen Braun

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