Sonntag, 19. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

Zecken

24.05.2010 | 10:10 Uhr

Trotz harten Winters erhöhte Anzahl Zecken in Berlin/Brandenburg

Berlin/Brieskow-Finkenheerd – Die Anzahl der Zecken in Berlin und Brandenburg ist trotz des kalten, langen Winters und dem eher kühleren Frühling im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Erste Zählungen haben ein erhöhtes Zeckenaufkommen ergeben, obgleich die Berechnungen noch nicht abgeschlossen sind. Zecken übertragen die Krankheiten Borreliose und FSME. Vor FSME kann man sich durch eine Impfung schützen. Wurde man jedoch mit Borreliose infiziert, hilft nur eine Antibiotika-Therapie. Einen Test sollte man jedoch erst dann durchführen lassen, wenn sich nach zwei bis drei Wochen die charakteristische Rötung an der Einstichstelle zeigt und Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen auftreten. Den besten Schutz bietet lange Kleidung und eventuell die Verwendung eines Anti-Zecken-Sprays. Wurde man trotz ausreichender Vorsichtsmaßnahmen von einer Zecke gestochen, ist die Entfernung bis zu 16 Stunden nach dem Stich angeraten, da sie nach Ablauf dieser Zeit mit dem Blutsaugen beginnen und dadurch auch die Krankheiten übertragen können. Grundsätzlich sollte nach Streifzügen durch die Natur der ganze Körper inklusive Haaransatz nach Zecken abgesucht werden.

Steffen Braun

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