Sonntag, 19. Mai 2013 | Gesundheitswesen Magazin

Medikamente

11.04.2009 | 22:50 Uhr

Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Ein Modellverbund zur Verbraucher- und Patientenberatung ist die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD). Finanziert wird die UDO durch den GKV-Spitzenverband gemäß § 65b Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V). Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland ist ein Modellvorhaben und auf eine Laufzeit von vier Jahren angelegt. Diese läuft Ende 2010 aus. Das Ziel des Modellvorhabend ist laut der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Frau Helga Kühn-Mengel, ein von Kassen und Leistungserbringern unabhängiges Beratungs- und Informationsangebot.

Aufgabe der UPD

Die UPD hat ihre Aufgabe im Bereich der gesundheitlichen Information, sowie der Aufklärung und Beratung von Patienten und deren Angehörigen. Eine Unterscheidung zwischen einem gesetzlich oder privat krankenversicherten Patienten gibt es bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland nicht.

Leistungen und Struktur der UPD

Die Gesellschafter und Träger des Modellverbundes Unabhängigen Patientenberatung Deutschland UPD gemeinnützige GmbH, der im Jahr 2006 gegründet wurde, sind der Verbund unabhängiger Patientenberatung e. V., der Sozialverband VdK Deutschland e. V. und der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Die Arbeit der UDP wurde offiziell zum 30. Januar 2007 aufgenommen. Berlin ist Sitz der Bundesgeschäftsstelle.

Innerhalb der 22 regionalen Beratungsstellen, sowie über ein bundesweit kostenfreies Beratungstelefon und eine Online Beratung im Internet können die Leistungen der UPD genutzt werden. Eine Beratung kann zu gesundheits-, zivil- und sozialrechtlichen, sowie zu psychosozialen Fragen genutzt werden. Das Team der Beratungsstelle setzt sich im Regelfall aus einem dreiköpfigen Beratungsteam aus den Bereichen Medizin, Jura und Sozialarbeit.

Spezifische Themen werden überregional angeboten. Zu diesen gehören zum Beispiel eine Arzneimittelberatung, eine Online-Beratung zu Essstörungen, zahnmedizinische Kompetenzzentren und ein Krebsinformationsdienst.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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