Montag, 13. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Wattenmeer

30.07.2010 | 11:19 Uhr

Urlauber informieren: Aus dem Wattenmeer selbst gesammelte Muscheln nicht verzehren

Aus dem Wattenmeer selbst gesammelte Muscheln nicht verzehren

Aus dem Wattenmeer selbst gesammelte Muscheln nicht verzehren

Oldenburg – Miesmuscheln und Austern sind aufgrund ihres hohen Anteils an Proteinen ohnehin sehr leicht verderblich. Daher sollten Kunden auch beim Kauf dieser Produkte stets darauf achten, wirklich frische Miesmuscheln und Austern zu bekommen. Gerade Muscheln sollten prinzipiell erhitzt verzehrt werden.

In besonderem Maße gilt nun hohe Vorsicht bei selbst gesammelten Muscheln und Austern aus dem Wattenmeer, wie das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) bekannt gegeben hat. Die selbst gesammelten Muscheln könnten nämlich in sehr hohem Maße mit Algentoxinen belastet sein. Diese können durch Kochen nicht abgetötet werden und verursachen gesundheitliche Beschwerden. Laut Landesamt sei hier eine sehr starke amtliche Überwachung notwendig.
Miesmuscheln und Austern aus Deutschland, die im Einzelhandel erworben werden können, stammen jedoch ausschließlich aus überwachten und zugelassenen Erzeugungsgebieten und können daher unbedenklich verzehrt werden.

Miesmuscheln filtrieren ihre Nahrung direkt aus dem Meerwasser und nehmen so auch Schadstoffe, Krankheitserreger und Giftstoffe auf. Daher wird stets eine Qualitätskontrolle des Cuxhavener Instituts für Fische und Fischereierzeugnisse des Laves vorgenommen.

Bild: flickr / gmeaders_ch

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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