Zusatzbeitrag
Versicherte haben keine Lust, den Zusatzbeitrag zu zahlen

Zusatzbeitrag - Versicherte wollen nicht zahlen
Krankenkassen, die einen zusatzbeitrag erhoben haben, klagen nun ĂŒber die schlechte Zahlungsmoral ihrer Mitglieder. Von den 13 Krankenkassen, die aufgrund ihrer schlechten Finanzlage seit dem FrĂŒhjahr ZusatzbeitrĂ€ge erhoben haben, klagen 5 ĂŒber die schlechte Zahlungsmoral ihrer Kunden. So ergab eine Umfrage der âThĂŒringer Allgemeinenâ, dass jedes fĂŒnfte Mitglied den Zusatzbeitrag der Kassen BKK Gesundheit, DAK und BKK fĂŒr Heilberufe nicht zahlt. Dementsprechend stehen bei der City BKK etwa ein Viertel der ZusatzbeitrĂ€ge aus, wĂ€hrend bei der KKH sogar 30% der ZusatzbeitrĂ€ge nicht gezahlt wurden.
Die BKK fĂŒr Heilberufe und die City BKK haben inzwischen bei der Bundesaufsicht ihre drohende Insolvenz bekannt gegeben. âDie Kassen dĂŒrfen ihren Mitgliedern die Zusatzzahlung nur zumuten, wenn trotz aller SparmaĂnahmen und Umstrukturierungen immer noch eine FinanzierungslĂŒcke bestehtâ, sagt eine Sprecherin des Verbandes der GKV. Die Lage der Krankenkassen verschlechtere sich, wenn die einkalkulierten Einnahmen ausblieben.
Nach dem Gesetz dĂŒrfen die Krankenkassen ZusatzbeitrĂ€ge in Höhe von maximal 37,50 Euro pro Mitglied erheben, bei den meisten Kassen betrĂ€gt der Zusatzbeitrag jedoch nur 8,00 Euro. Aus diesem Grund lohnt sich auch ein inkassoverfahren kaum. âNotfalls könnten die Kassen im Gegenzug allerdings ihre Leistung herunterfahren, dem sĂ€umigen Mitglied etwa nur noch einen Anspruch auf Notversorgung gewĂ€hren.â, so die Sprecherin.
Zwei der drei von der Insolvenz betroffenen Krankenkassen haben jedoch bereits eine mögliche Lösung gefunden. So sei eine Fusion zwischen GBK und BKK Heilberufe âauf gutem Wegâ. Die Mitgliederanzahl betrĂ€gt fĂŒr beide Kassen zusammen 180.000.
DafĂŒr ist die Zukunft der City BKK noch völlig offen. Eine Fusion sei ebenso möglich wie eine SchlieĂung. 200.000 Mitglieder sind in der City BKK versichert.
Bild: flickr / Photos8.com
Die Ăberschrift ist falsch,
die Versicherten haben nicht die finanziellen Mittel,
um ZusatzbeitrÀge zu bezahlen.
Die SozialbeitrĂ€ge haben die Schmerzgrenze lĂ€ngst ĂŒberschritten.
Von ‘Lust’ kann keine Rede sein!
Beispiel:
Deutsche BKK entzieht HartzIV-Bezieher’innen mehr als 2% des Existenz-Minimums durch den Krankenkassen-Zusatzbeitrag. Die Deutsche BKK droht dabei mittellosen Menschen mit ZwahnsmaĂnahmen im Rahmen eines Vollstreckungverfahrens, und erzwingt von Ihnen einen ĂŒberlebenswichtigen Teil der HartzIV-BezĂŒge zur Sicherung des Lebensunterhaltes.
Der Lebensunterhalt ist nicht mehr gewÀhrleistet! Betroffenen fehlt dadurch 2 Tage Essen pro Monat, also 24 Tage pro Jahr ohne Essen, die MinderernÀhrung mit Mangelerscheinungen erwarten lassen.
DafĂŒr entstehen beim Krankenkassen-Dienstleister ITSC neu Jobs .. im Beitragseinzug und im Forderungsmanagement.
Maxen, Christian
Berlin, 7.11.2010