Gesundheit
Warum nehmen manche Menschen einfach nicht zu?
Forscher könnten jetzt die Antwort gefunden haben.
Erinnert euch an den Typen von Super Size Me der obwohl er sehr viele Burger gegessen hat, doch nicht so dick wurde. Möglicherweise wurde er ja ohne Fettenzym geboren. Forscher glauben, der Antwort auf die Spur gekommen zu sein.
Das Enzym MGAT2, welches in menschlichen Eingeweiden gefunden wurde, bestimmt, auf welche Weise die zugenommene Nahrung verstoffwechselt wird. Entweder sorgt es dafür, dass das Fett gleich an der Taille ansetzt oder weiter zu Energie umgewandelt wird. Forscher aus Kalifornien entdeckten diese Vorgehensweise, nachdem sie Labormäuse beobachtet hatten, denen das Gen für MGAT2 fehlte, dass sie Unmengen fressen konnten, ohne merklich zuzunehmen.
Wissenschaftler der University of California bei San Francisco schalteten das Gen bei einer Maus gezielt aus und verglichen sie mit einer normalen Maus. Nach einer fettreduzierten Diät entwickelten sich beide Mäuse, das Gegenteil jedoch war der Fall, als sie den beiden enorm fetthaltiges Futter gaben, so wie es normal für amerikanisches Essen ist. Die genveränderte Maus nahm 40% ihres Gewichtes ab und hatten einen um die Hälfte reduziertes Fettdepot.
Nicht nur, dass die schwindende Enzymaktivität in den Mäusen die Anlagerung von Fett verhindert, es schützt auch vor übergewichtsbedingten Problemen wie verfettete Leber oder Glukoseintoleranz. Auch wenn die Forscher unsicher darüber sind, wie der Körper der Mäuse genau die Gewichtszunahme abblockt, wissen sie doch, dass es ihnen bei einem Fehlen des Enzyms MGAT2 letztendlich nicht möglich ist, Fett zu speichern oder zu verwenden.
Aber es ist bisher trotzdem nicht ratsam, sich zu einem Gelage mit Bic Macs hinreißen zu lassen, denn die meisten unter uns setzen Fett wie die Jäger und Sammler aus der Steinzeit an. Die Forscher sind noch in den Kinderschuhen bei der Entwicklung einer magischen Diätpille.