Freitag, 25. Mai 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studie

5.01.2010 | 17:15 Uhr

Wasser aus dem Wasserhahn: “Kostenlos” aber ungesund?

Der Los Angeles Stausee beinhaltet Chemikalien, die das Sonnenlicht konvertieren zu Verbindungen, die Krebs hervorrufen. Die Stadt nutzt Plastikbälle, um die Sonne abzuschirmen, aber naheliegende Hausbesitzer fragten sich, warum das Wasser nicht gesetzlich verboten wird.

Das 35 Jahre alte Bundesgesetz, das alle Beschaffenheiten und Vorkommnisse rund um das Leistungswasser regelt, ist nicht mehr aktuell, da das Trinken von amerikanischem Wasser wie Wissenschaftler sagen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellt – und trotzdem noch legal ist.

Es gibt Untersuchungen, die sich damit beschäftigen, ob die Schadstoffwerte in dem Wasser, die beiden folgenden Standards erfüllen: die legale Begrenzung entwickelt von dem Safe Drinking Water Gesetz und die typische strengen Gesundheitsrichtlinien. Die Daten sind von einem Interessenverband gesammelt worden, der Environmental Working Group, die ihre Daten mit der Times teilte.

Nur 91 Schadstoffwerte sind in dem Safe Drinking Water Gesetz geregelt, schon mehr als 60,000 Chemikalien werden in den USA genutzt, gemäß den Auflagen der Environmental Protection Agengy. Die Regierung und unabhängige Wissenschaftler haben tausend von diesen Chemikalien geprüft in der jüngsten Dekade und haben Hunderte identifiziert, die Krebs und andere Krankheiten verursachen, wenn man schon eine geringe Menge des Wassers trinkt.

Aber keine dieser Chemikalien wurde auf die Liste des Safe Drinking Water Gesetzes zugefĂĽgt seit 2000.

Andere neuste Studien haben festgestellt, dass selbst nur sehr geringe Mengen einiger Chemikalien, die nicht im Safe Drinking Water Gesetz gelistet sind, ein Gesundheitsrisiko darstellen. Mehr als 62 Millionen Amerikaner waren ungeschützt seit 2004 hinsichtlich des Trinkens von Wasser aus Wasserleitungen. In vielen Fällen waren die Menschen unbewusst den Risiken des Wassers ausgesetzt, ohne das die gesetzlichen Regelungen hinsichtlich der Gesundheitsauflagen in Kraft traten.

Dr. Pankai Parekh, der Direktor der Wasserqualitätsabteilung der Stadt L.A. kritisiert, dass einige der Wasserstaudämme in der Stadt Schadstoffe enthalten, die Krebs verursachen, wenn sie Sonnenlicht ausgesetzt sind. Um diese Tatsache zu stoppen, wurden beispielsweise auf dem Silver Lake Plastikballe installiert, die die Sonne abblocken. Nur in vielen Fällen stellt sich die Industrielobby dagegen und viele Nachbarn solcher Wasserstaudämme wollen nicht begreifen, dass das Wasser für ihre Gesundheit gefährlich ist.

In Scottsdale, Ariz, El Paso, Texas und Reno enthielt das besagte Wasser Spuren von Arsen, dass Krebs verursachen kann. In Millville, Pleasantville und Edmond enthielt das Wasser Spuren von Uranium, das Nierenschäden verursachen kann.

So. Ich trink jetzt mal einen Schluck aus unserer Leitung. Hoffe, dass es nicht ähnliche Artikel über das Wuppertaler Wasser gibt. Ich persönlich gönne mir ja öfter mal einen Schluck aus der Leitung.

Seid ihr Leitungswasser-Trinker?

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

2 Kommentare zu “Wasser aus dem Wasserhahn: “Kostenlos” aber ungesund?”
  1. Michael sagt:

    http://www.seit-seid.de ;-)

    Und zur Frage: FrĂĽher Ja, inzwischen nicht mehr, ausser im Kaffee/Tee.

  2. steffen sagt:

    war ich mal wieder zu schnell beim tippen ;)

    Habs geändert. Danke für den Hinweis

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