Sonntag, 12. Februar 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studie

25.08.2009 | 0:45 Uhr

Wie Ärzte Sodbrennen mindern können

Chronisches Sodbrennen verursacht durch den Rückfluss von Magensäure ist eine häufige Beschwerde. Eine dänische Studie fand heraus, dass Menschen mit der gastroösophageale Refluxkrankheit (Gerd) sich besser fühlen wenn sie Medikamente namens Protonenpumpenhemmer von Ärzten erhalten, zu denen Sie einen guten Bezug haben.

Man stellte fest, dass ein rücksichtsvoller Umgang mit den Patienten zu ihrer Zufriedenheit beitragen kann. Für diese Studie überprüfte Dr. Peter Bytzer, von der Copenhagen University, 11 Studien die im Zeitraum von 1970 bis 2007 veröffentlich wurden. Jede dieser Studien begutachtete Ursachen, die zur Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit der Patienten während ihrer Gerd-Behandlung beitrugen.

“Das Wohlbefinden der Patienten kann durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch die Behandlungsart, durch das allgemeine Wohlbefinden, durch die Erwartungen des Patienten und der Kommunikation zwischen Patienten und behandeltem Arzt”, sagte Bytzer in einer Pressemitteilung der amerikanischen Gastroenterologischen Vereinigung.

Obwohl verschreibungspflichtige Medikamente die Symptome von Gerd völlig lindern konnten, stellte man fest, dass manche Patienten trotzdem unzufrieden mit ihrer Behandlung waren. Der springende Punkt war hierbei die Patient-Arzt-Beziehung.

Wenn der Arzt ihr Wohlbefinden ernst nahm und mit ihnen kommunizierte, waren Patienten viel eher zufrieden mit ihrer Behandlung. “Wenn Ärzte ein medizinisches Problem nicht lösen können, so nehmen sie den Zustand des Patienten nicht ernst”, verriet Dr. Abreu. “Sie fühlen sich nicht mit dem Problem verbunden und glauben nicht, dass sie zur Besserung beitragen könnten.” Selbstverständlich ist dies demotivierend für den Patienten und führt zu seiner Unzufriedenheit.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

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