Freitag, 25. Mai 2012 | Gesundheitswesen Magazin

Studie

30.08.2009 | 14:11 Uhr

Zu viele Multivitamine können schädlich sein

35 Prozent aller Erwachsenen nehmen Vitaminpräparate regelmäßig ein. Neueste Studien warnen allerdings, dass zusätzliche Nährstoffe möglicherweise nicht so gut für den Körper sind wie ursprünglich angenommen.

Vitamin K und Thiamin reduzieren die Risikofaktoren für Diabetes. Forscher warnen, dass Selenium in Vitaminen eventuell das Risiko für Typ II-Diabetes erhöht. Zu viele Multivitamine können auch das Risiko für Prostatakrebs mit möglicherweise tödlichem Ausgang erhöhen. Multivitamie schützen zudem nicht vor Lungenkrankheiten. Im Gegenteil, zu viel Vitamin E kann sogar deren Entstehung begünstigen. Vitaminpräparate können sogar das allgemeine Sterblichkeitsrisiko erhöhen. Dies hat eine Auswertung von insgesamt 67 Studien mit mehr als 200.000 Teilnehmern ergeben. Die Datenauswertung ergab, dass Menschen, die Vitamine einnehmen mit einer um 4% erhöhten Wahrscheinlichkeit während dem Verlauf der Studie starben als die Teilnehmer, die keine Vitamine einnahmen.

Vitaminergänzungspräparate können durchaus sinnvoll sein, wenn die Ernährung mangelhaft ist. Aber bei einer ausgewogenen Ernährung mit Vollkornprodukten und Vollkornbrot werden dem Körper alle notwendigen Nährstoffe zugeführt.

Redaktion Gesundheitswesen Magazin

Kommentare

4 Kommentare zu “Zu viele Multivitamine können schädlich sein”
  1. RevengeofPKV sagt:

    In Deutschland braucht kein Mensch zusätzliche Vitaminergänzungspräparate. Das ist eher was für Regionen, in denen Mangelernährung an der Tagesordnung ist.

  2. steffen sagt:

    Das lustige ist aber, dass sie in jedem Supermarkt verkauft und gekauft werden :)

  3. RevengeofPKV sagt:

    Im Supermarkt wird eben vieles verkauft, was kein Mensch braucht.

  4. Ciceroowl sagt:

    Sex sells?

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